Kritik am wohl größten Plastikenten-Online-Shop
Für selbiges Sommerfest, für das ich einen Artikel schreiben durfte, sollten wir Plastikenten fürs Entenangeln beschaffen. Stinknormale Plastikenten kosten im Laden auch so ihr Geld und so nahmen wir das Internet zu Hilfe.
Wir fanden auch eine Seite (genauer gesagt einen Shop), welche sich auf solcherlei Getier, genauer eben jene Plastikenten, spezialisiert zu haben schien. Es geht um DUCKSHOP.de. Ich möchte keine Werbung machen, deswegen kein Link. Der Grund folgt.
Sicherlich war die Bestellung etwas kurzfristig, hätte jedoch mit ein klein wenig Mitarbeit seitens des Plastikenten-Shop-Betreibers Herrn Warning (der Name sagt dann wohl schon alles) – im folgenden nur noch bezeichnet als Plastikenten-Shop-Betreiber – ohne Probleme klappen sollen. Deadline war Samstag der 15.07., Tag des Sommerfestes.
Chronologie:
Ich habe dem Plastikenten-Shop-Betreiber dann heute eine eMail geschrieben und Ihm meinen Unmut über seine Art und Weise, wie er seine Kundschaft behandelt, mitgeteilt. Im folgenden meine eMail.
Sehr geehrter Herr W.,
bitte entschuldigen Sie meine Offenheit, aber die Art und Weise wie Sie mit unserer Bestellung (und somit auch uns) umgegangen sind, spottet jeder Beschreibung.
Nicht allein, daß wir im Vorfeld telefoniert hatten und Sie wußten, daß die Bestellung relativ zügig abgearbeitet werden muß, nein, sogar bei der Bestellung selbst, hatte ich die Termine extra angegeben. Die Überweisung wurde unsererseits am Freitag (07.07.) online getätigt, sodaß diese spätestens am Montag oder Dienstag bei Ihnen gewesen sein müßte. Dieses bestätigten Sie ja auch am Telefon.
Zu guter letzt besitzen Sie aber noch die Frechheit Ihrer Kundschaft
Unwahrheiten zu erzählen.Meine Frau rief am 13.07. bei Ihnen an. Sie versicherten, daß das Paket noch am selben Tag zur Post gebracht würde. Am Freitag (14.07.) erhielten wir die Versandbestätigung, worauf hin sich meine Frau nochmals mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzte. Ihre Aussage war sinngemäß, das Paket ist gestern auf den Weg gebracht worden, die ‘verspätete’ Nachricht wäre durch die verwendete Software bedingt.
Ich konnte heute die Originalverpackung im Kindergarten meiner Tochter in Augenschein nehmen. Meine Frage an Sie (und diese möchte ich gern beantwortet haben), wie kommt ein Freistempler vom 14.07. auf das Päckchen, wenn Sie selbiges doch schon am 13.07. aus der Hand gegeben haben?
Sicherlich waren wir kein Großabnehmer, der ein Entenrennen mit 1000 Enten veranstaltet. Aber meiner Meinung nach, sollte ein Unternehmer alle Kunden (und seien sie noch so klein) gleich behandeln.
Am Samstag (15.07.) war das Sommerfest, am Montag (17.07.) kamen die Enten für das Entenangeln. Den Spaß den die Kinder bei selbigem hatten, können Sie sich ja ungefähr ausmalen.
Wenn mich jemand nach Plastik-Enten fragt, werde ich Sie auf alle Fälle uneingeschränkt NICHT weiterempfehlen.
Mit freundlichen Grüßen,
ein nicht sehr erfreuter Vater, der so dumm war und auf das Internet vertraut hat.
Als Antwort bekam ich:
Zitat Anfang
Hallo!
Ich wünsche auch noch eine schönes Leben!
Gruß
Zitat Ende
Mein Fazit:
Solange man nicht unbedingt ein Plastikentenrennen auf irgendeinem Tümpelflüßchen machen möchte und 1000 Stück der quietschegelben Plastikenten benötigt, spielt man anscheinend beim o.g. Plastikenten-Shop-Betreiber eine so untergeordnete Rolle, daß Kinder darunter leiden müssen.